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Beim HotelBarriereCheck berät Leon Fuchs von Beratung Barrierefrei Fuchs Hotels zum Thema Barrierefreiheit

HotelBarriereCheck

Was es ein Hotel kostet, wenn Barrieren unentdeckt bleiben

10,3 Millionen Menschen in Deutschland haben eine amtlich anerkannte Behinderung, 7,8 Millionen von ihnen sind schwerbehindert (Quelle: Statistisches Bundesamt). Rechnet man Senioren, Familien mit Kinderwagen und Gäste mit vorübergehenden Einschränkungen dazu, ist Barrierefreiheit nach einer Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (Neumann und Reuber, 2004) für rund 10 Prozent der Bevölkerung unentbehrlich und für weitere 30 bis 40 Prozent notwendig. Wer diese Gästegruppe nicht mitdenkt, schließt sie faktisch aus, meist ohne es zu merken, weil die Probleme erst vor Ort auffallen: eine Stufe vor dem Nebeneingang, ein Aufzug, der für einen Rollstuhl zehn Zentimeter zu schmal ist, ein Waschbecken im Bad, das keine Unterfahrt zulässt.

Diese Erfahrungen landen selten als konstruktives Feedback an der Rezeption. Sie landen als Ein-Stern-Bewertung bei Google oder auf anderen Bewertungsportalen, öffentlich einsehbar für jeden künftigen Gast. Für eine Gruppe, die sich stark über Communitys und Weiterempfehlungen austauscht, wiegt so eine Bewertung schwerer als bei anderen Zielgruppen. Ein einzelner schlecht dokumentierter Barriereverstoß kann über Jahre hinweg Buchungen kosten, die nie als entgangener Umsatz sichtbar werden, weil die betroffenen Gäste das Haus einfach nie wieder anfragen.

Dazu kommt regulatorischer Druck: Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz und verlangt unter anderem barrierefreie digitale Buchungsprozesse für Beherbergungsdienstleistungen. Häuser, die sich jetzt schon mit der gesamten Gästereise auseinandersetzen, sowohl online als auch vor Ort, sind für kommende Anforderungen besser aufgestellt als Häuser, die das Thema aufschieben.

Was sich für Ihr Haus ändert, sobald Sie wissen, wo die Barrieren liegen

Der HotelBarriereCheck liefert genau diese Grundlage: eine Analyse der kompletten Gästereise vom Parkplatz bis zum Zimmer, durchgeführt von jemandem, der selbst Rollstuhlnutzer ist und die Probleme aus eigener Erfahrung kennt, nicht nur aus der DIN-Norm. Die Methodik stützt sich auf DIN 18040-1 für öffentlich zugängliche Gebäude, ergänzt um die gelebte Perspektive als Gast.

Das erhalten Sie:

  • eine persönliche Vor-Ort-Analyse, verdeckt als regulärer Gast oder offen in Abstimmung mit Ihrem Team
  • Prüfung der kompletten Gästereise: Zufahrt, Rezeption, Zimmer, Restaurant, Aufzüge und Sanitärbereiche
  • einen fotogestützten Bericht mit konkreten, umsetzbaren Empfehlungen statt einer bloßen Mängelliste
  • eine persönliche Nachbesprechung der Ergebnisse
  • bei Bedarf Unterstützung während der Umsetzung

Damit erschließen Sie eine Gästegruppe, die viel reist. Menschen mit Behinderung gaben nach der Studie von Neumann und Reuber (2004) in Deutschland schon damals jährlich rund 2,5 bis 3 Milliarden Euro für Urlaub und Kurzreisen aus, ausländische Gäste nicht mitgerechnet. Dieses Geld erreicht nur Betriebe, die zugänglich sind. Gleichzeitig sinkt das Risiko negativer Bewertungen, weil Probleme behoben sind, bevor ein Gast sie öffentlich macht.

Antworten auf häufige Fragen zum HotelBarriereCheck

Was kostet ein HotelBarriereCheck?

Es gibt keinen Pauschalpreis, weil Hotels sich stark unterscheiden: in Zimmerzahl, Geschosszahl und Verkehrsflächen, im baulichen Zustand und im gewünschten Umfang. Der Ablauf ist immer gleich. Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir Ihr Haus und das Sie sich von der Analyse wünschen. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit dem Gesamtpreis. Erst wenn Sie das Angebot annehmen, beginnt die Vor-Ort-Analyse. Zum Schluss bekommen Sie den Bericht und eine persönliche Nachbesprechung.

Ist mein Hotel gesetzlich zur Barrierefreiheit verpflichtet?

Ob und in welchem Umfang gesetzliche Anforderungen für Ihren Betrieb gelten, hängt vom Einzelfall ab, unter anderem von Baujahr, Umbauten und davon, ob Ihre Buchung online läuft. Der HotelBarriereCheck zeigt Ihnen die praktische Perspektive Ihrer Gäste und liefert eine Grundlage für weitere fachliche Prüfungen.

Wie läuft die Vor-Ort-Analyse ab?

Persönlich, durch mich selbst, entweder verdeckt als normaler Gast oder offen nach Absprache. Ich prüfe die gesamte Gästereise: Zufahrt, Rezeption, Zimmer, Restaurant, Aufzüge und Sanitärbereiche.

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